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index.html
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@ -47,9 +47,21 @@
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</section>
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<section id="section__content">
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<section id="section__list-of-abbr">
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<p>«Der Gedanke … des … [W]illens hat sich nicht bewährt, der Glaube der
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modernen Jurisprudenz, in dem <em>animus</em> … den Schlüssel entdeckt
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zu haben, der ihr das Verständniß der ganzen … [L]ehre erschlüsse, hat
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sich als ein trügerischer erwiesen, all’ die unsägliche Mühe, die sie
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aufgeboten, alle die verzweifelten und gewaltsamen Anstrengungen, denen
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sie sich unterzogen hat, sind nutzlos aufgewandt worden, sie haben, wie
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es stets der Fall ist, wenn man mit einem falschen Schlüssel gewaltsam
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ein Schloß zu öffnen sucht, das Schloß nicht geöffnet, sondern
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verdreht.»</p>
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<blockquote>
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<p><span class="smallcaps">Jhering</span>, Besitzwille, 1889, S. 364,
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dort in Bezug auf die römische «Besitzeslehre».</p>
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</blockquote>
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<h1 class="Abkürzungsverzeichnis"
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id="abkürzungsverzeichnis">Abkürzungsverzeichnis</h1>
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<table>
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@ -1193,15 +1205,7 @@ Abteilung)</td>
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</tr>
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</tbody>
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</table>
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</section>
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<section id="section__content">
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<h1 id="vorrede"> Vorrede</h1>
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<h1 id="vorrede"> Vorrede</h1>
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<ol type="1">
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<li></li>
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</ol>
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@ -1324,8 +1328,6 @@ class="smallcaps">Hubers,</span> dem Redaktor des Schweizerischen
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Zivilgesetzbuchs.<a href="#fn13" class="footnote-ref" id="fnref13"
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role="doc-noteref"><sup>13</sup></a> Die Gutachtenanfrage hatte
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folgenden Wortlaut:</p>
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<blockquote>
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<p>„Sehr geehrter Herr Professor!</p>
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<p>Darf ich mir gestatten Sie um Ihre Ansicht zu bitten über den Artikel
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‘Kann der Erblasser die Bestimmung der Person, die eine letztwillige
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@ -1380,13 +1382,11 @@ aufgestellten Testamentsbestimmungen <em>anfechtbar</em>.</p>
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dem hochverehrten Schöpfer unseres Civilgesetzbuches, zu vernehmen,
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welches <em>Ihre</em> Meinung ist.“<a href="#fn14" class="footnote-ref"
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id="fnref14" role="doc-noteref"><sup>14</sup></a></p>
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</blockquote>
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<ol start="13" type="1">
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<li></li>
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</ol>
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<p><span class="smallcaps">Eugen Huber</span> antwortete bereits wenige
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Tage später wie folgt:</p>
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<blockquote>
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<p>„Sehr geehrter Herr Doktor!</p>
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<p>Auf Ihre Anfrage v. 12. ds. teile ich Ihnen ergebenst mit, dass
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Folgendes in der Frage meine Auffassung ist:</p>
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@ -1439,7 +1439,6 @@ Inhalt oder in der Willensvollstreckung gegeben ist.</p>
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|||
diesen Zeilen mit genügender Bestimmtheit entnehmen können.“<a
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href="#fn15" class="footnote-ref" id="fnref15"
|
||||
role="doc-noteref"><sup>15</sup></a></p>
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||||
</blockquote>
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||||
<h2 id="höchstpersönlichkeit-im-erbrecht-heute"> Höchstpersönlichkeit im
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||||
Erbrecht heute</h2>
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<ol start="14" type="1">
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@ -1498,7 +1497,6 @@ role="doc-noteref"><sup>24</sup></a></p>
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<ol start="17" type="1">
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<li></li>
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</ol>
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<blockquote>
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<p>So findet man auf der einen Seite als Grundsatz materieller
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Höchstpersönlichkeit heute formuliert, «dass der Erblasser den
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<em>Inhalt</em> seiner Verfügung von Todes wegen selbst festzusetzen
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@ -1545,7 +1543,6 @@ Delegation</em> ist einzig dort zu <em>verneinen</em>, wo der Erblasser
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sich <em>bequemlichkeitshalber</em> um den ihm möglichen Entscheid
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gedrückt hat».<a href="#fn29" class="footnote-ref" id="fnref29"
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role="doc-noteref"><sup>29</sup></a></p>
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</blockquote>
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<ol start="18" type="1">
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<li></li>
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</ol>
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@ -1586,7 +1583,6 @@ der Höchstpersönlichkeit</h2>
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</ol>
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<p>Wie es aber zu solchem, besonderen Grundsatz der Höchstpersönlichkeit
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im Erbrecht überhaupt kommen konnte,</p>
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<blockquote>
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<p>«Die Testfreiheit ist doch als erbrechtliche Ausprägung der
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Privatautonomie zu begreifen: die Verfügung über sein Vermögen wird dem
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Ermessen des Eigentümers überlassen. Dabei ist es im Rechtsverkehr unter
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@ -1596,7 +1592,6 @@ Gegenstand zu übertragen ist) in das Ermessen eines Dritten stellt.
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Warum soll dies im Falle einer Verfügung von Todes wegen anders
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sein?»,<a href="#fn36" class="footnote-ref" id="fnref36"
|
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role="doc-noteref"><sup>36</sup></a></p>
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||||
</blockquote>
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<p>scheint schnell erzählt. Aus schweizerischer Perspektive steht dabei
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heute die folgende Rechtsgeschichte im Vordergrund.<a href="#fn37"
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||||
class="footnote-ref" id="fnref37"
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@ -1838,7 +1833,6 @@ einem Bedachten, ohne ihn als Erben einzusetzen, <em>einen
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|||
Vermögensvorteil als Vermächtnis zuwenden</em>» kann.<a href="#fn72"
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||||
class="footnote-ref" id="fnref72"
|
||||
role="doc-noteref"><sup>72</sup></a></p>
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||||
<blockquote>
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||||
<p>«Das ZGB. bestimmt in den Art. 481 bis 497 erschöpfend, welche
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||||
Verfügungsarten inhaltlich zugelassen sein sollen. Es verlangt, dass mit
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dem Tode des Erblassers ein gesetzlicher oder eingesetzter Erbe
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@ -1849,7 +1843,6 @@ Erblasser verfügen würde, ein Dritter habe nach dem Tode des Erblassers
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zu bestimmen, wer Erbe oder Vermächtnisnehmer sein soll».<a href="#fn73"
|
||||
class="footnote-ref" id="fnref73"
|
||||
role="doc-noteref"><sup>73</sup></a></p>
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||||
</blockquote>
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||||
<p>Möglich war «also nicht Überlassung der Bezeichnung durch Direktion …
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||||
Anders BGb. 2064 u. 2151 u. Gemein R.»<a href="#fn74"
|
||||
class="footnote-ref" id="fnref74"
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||||
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@ -1993,7 +1986,6 @@ id="fnref86" role="doc-noteref"><sup>86</sup></a></p>
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|||
Hintergrund neu zu begründen. Anstelle der subjektiven Verantwortung
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||||
gegen sich selbst hatte man mit der Verantwortung gegenüber den
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||||
gesetzlichen Erben nun ihr objektives Mass gefunden:</p>
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<blockquote>
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||||
<p>«Entscheidend ist, ob <em>sachliche Gründe</em> (z.B. fehlendes
|
||||
Wissen über konkrete Zwecke wohltätiger Institutionen oder Möglichkeit
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||||
der Förderung bestimmter technischer Innovationen; noch nicht absehbare
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@ -2006,7 +1998,6 @@ Dritten im Zeitpunkt der Umsetzung des Testaments nach <em>objektiven,
|
|||
sachlichen Kriterien</em> einen Entscheid treffen zu lassen».<a
|
||||
href="#fn87" class="footnote-ref" id="fnref87"
|
||||
role="doc-noteref"><sup>87</sup></a></p>
|
||||
</blockquote>
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||||
<h1 id="ein-kurzschluss-gleich-zu-anfang"> Ein Kurzschluss gleich zu
|
||||
Anfang</h1>
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<ol start="47" type="1">
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@ -2234,8 +2225,6 @@ des römischen Rechts</h1>
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<ol start="58" type="1">
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<li></li>
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</ol>
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<div class="these">
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<p><strong>These 1.</strong> Im Zentrum unseres heutigen Rechtsdenken
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und auch unserer Sprache der Rechte steht die Privatautonomie bzw. die
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||||
Freiheit des Willens. Im Zentrum des römischen Rechts und seiner Sprache
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@ -2266,7 +2255,6 @@ allgemein vertretene abweichende Auffassung, dass das römische Erbrecht
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noch über die Stellvertretung hinaus besondere Anforderungen an die
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||||
Selbstständigkeit und Bestimmtheit des Willens des Erblassers gestellt
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||||
hat, beruht auf einem Missverständnis der römischen Quellen.</p>
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</div>
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<ol start="61" type="1">
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<li></li>
|
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</ol>
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@ -3608,7 +3596,6 @@ Bürgerlichen Gesetzbuch</h1>
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<ol start="141" type="1">
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<li></li>
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</ol>
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<div class="these">
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<p><strong>These 4.</strong> Das 19. Jahrhundert wurde zur Wiege der
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noch heute geltenden Voraussetzung einer Höchstpersönlichkeit der
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||||
Verfügung von Todes wegen, zunächst vermittelt über das gemeine Recht,
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@ -3675,7 +3662,6 @@ Auflage beschlossen hatte, bestimmte er mit § 2151 BGB und damit in
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gewisser Spannung zum Prinzip des Vonselbsterwerbs eine Ausnahme von der
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||||
Selbständigkeit und Bestimmtheit der Verfügung auch für das
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Vermächtnis.</p>
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</div>
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<ol start="147" type="1">
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<li></li>
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</ol>
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@ -7986,7 +7972,6 @@ Geschichte.</p>
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id="vom-umlesen-der-höchstpersönlichkeit-im-deutschen-bürgerlichen-gesetzbuch">
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||||
Vom Umlesen der Höchstpersönlichkeit im deutschen Bürgerlichen
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Gesetzbuch</h1>
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<div class="these">
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<ol start="368" type="1">
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<li></li>
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</ol>
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@ -8049,7 +8034,6 @@ auseinanderzulegen und neu zu begründen. Je nach gefundener Begründung
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gelangte man so zu dessen Begründet‑ oder teilweisen Unbegründetheit. Am
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||||
Ausschluss einer gewillkürten Stellvertretung wollte man jedoch nach
|
||||
allen Ansichten festhalten.</p>
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</div>
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<ol start="374" type="1">
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<li></li>
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</ol>
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||||
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@ -11371,7 +11355,6 @@ schweizerische Weg und deutsche Rechtsimplantate</h1>
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|||
<ol start="536" type="1">
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||||
<li></li>
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||||
</ol>
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<div class="these">
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<p><strong>These 16.</strong> Der Schweizer Gesetzgeber schloss sich
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||||
nicht der gesetzgeberischen Konzeption des deutschen Bürgerlichen
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||||
Gesetzbuchs an. Anders als der deutsche Gesetzgeber, bestimmte der
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@ -11449,7 +11432,6 @@ eingefügten Rechtsimplantate abzustossen. Versucht wird dies mit
|
|||
wiederum neuen Rechtsimplantaten, aus dem deutschen Recht. Die
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||||
gesetzgeberische Konzeption hat man damit weit hinter sich gelassen. Für
|
||||
die Praxis bedeutet dies eine erhebliche Rechtsunsicherheit.</p>
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</div>
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<ol start="543" type="1">
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<li></li>
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</ol>
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@ -13190,7 +13172,6 @@ role="doc-noteref"><sup>1552</sup></a></p>
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|||
überweisen. Mit der vorliegenden Rechtsgeschichte ist ihr hoffentlich
|
||||
der Grund bereitet.</p>
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<h1 id="zusammenfassung-in-thesen"> Zusammenfassung in Thesen</h1>
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<div class="these">
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<ol start="648" type="1">
|
||||
<li></li>
|
||||
</ol>
|
||||
|
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@ -13435,7 +13416,6 @@ eingefügten Rechtsimplantate abzustossen. Versucht wird dies mit
|
|||
wiederum neuen Rechtsimplantaten, aus dem deutschen Recht. Die
|
||||
gesetzgeberische Konzeption hat man damit weit hinter sich gelassen. Für
|
||||
die Praxis bedeutet dies eine erhebliche Rechtsunsicherheit.</p>
|
||||
</div>
|
||||
<h1 id="quellen--und-literaturverzeichnis"> Quellen- und
|
||||
Literaturverzeichnis</h1>
|
||||
<p><span class="smallcaps">Adomeit, Klaus,</span> Heteronome
|
||||
|
|
@ -28774,7 +28754,6 @@ class="footnote-back" role="doc-backlink">↩︎</a></p></li>
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</ol>
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||||
</section>
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||||
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||||
|
||||
</section>
|
||||
|
||||
|
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@ -7,6 +7,7 @@ export default class beforeAll extends Handler {
|
|||
|
||||
beforeParsed(content){
|
||||
|
||||
listAbbr(content);
|
||||
numParagraph(content);
|
||||
thesis(content);
|
||||
wrapChapterAndIntro(content);
|
||||
|
|
@ -42,6 +43,38 @@ export default class beforeAll extends Handler {
|
|||
}
|
||||
|
||||
|
||||
function listAbbr(content){
|
||||
const h1s = content.querySelectorAll('h1');
|
||||
let abbrH1 = null;
|
||||
|
||||
h1s.forEach(h1 => {
|
||||
if (h1.textContent.trim().includes('Abkürzungsverzeichnis')) {
|
||||
abbrH1 = h1;
|
||||
}
|
||||
});
|
||||
|
||||
if (!abbrH1) return;
|
||||
|
||||
const sectionContent = content.querySelector('#section__content');
|
||||
if (!sectionContent || !sectionContent.contains(abbrH1)) return;
|
||||
|
||||
// Collect h1 and all following siblings until next h1
|
||||
const elements = [abbrH1];
|
||||
let next = abbrH1.nextElementSibling;
|
||||
while (next && next.tagName.toLowerCase() !== 'h1') {
|
||||
elements.push(next);
|
||||
next = next.nextElementSibling;
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Create section and move elements into it
|
||||
const section = document.createElement('section');
|
||||
section.id = 'list-of-abbr';
|
||||
elements.forEach(el => section.appendChild(el));
|
||||
|
||||
// content is the DocumentFragment; insert #list-of-abbr before #section__content
|
||||
content.insertBefore(section, sectionContent);
|
||||
}
|
||||
|
||||
function numParagraph(content){
|
||||
let numParagraphs = content.querySelectorAll('ol[type="1"]');
|
||||
numParagraphs.forEach(function (num, index) {
|
||||
|
|
|
|||
|
|
@ -1,5 +1,4 @@
|
|||
<p><strong>Höchstpersönlichkeit</strong></p>
|
||||
<p>Eine Erbrechtsgeschichte von Missverständnissen</p>
|
||||
|
||||
<p>«Der Gedanke … des … [W]illens hat sich nicht bewährt, der Glaube der
|
||||
modernen Jurisprudenz, in dem <em>animus</em> … den Schlüssel entdeckt
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||||
zu haben, der ihr das Verständniß der ganzen … [L]ehre erschlüsse, hat
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